NEUIGKEITEN AUS DEM HANS KÖRNIG MUSEUM

AKTUELLES

Wiederöffnung ab 4. Mai 2020

Sehr geehrte Gäste,

Sicherheit ist uns wichtig! Bitte helfen Sie uns, Sie sowie andere Besucher*innen und uns zu schützen, vielen Dank!

Entsprechend der Handlungsempfehlung für eine schrittweise Öffnung von Sachsens Museen für den Publikumsverkehr (Sächsische Landesstelle für Museumswesen, 27.04.2020), gelten für den Besuch in unserem Haus folgende Abstands- und Hygiene- Regeln:

- Abstandsgebot von mind. 1,5 Meter für Personen, die nicht zu einem Haushalt gehören
- Beschränkung auf max. 6 Personen, die sich auf der Fläche aufhalten dürfen
- Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung für Mitarbeiter*innen mit Gästekontakt und für die Museumsgäste
- kein Zutritt für an Covid-19-Erkrankte, Kontaktpersonen bzw. für Menschen mit Erkältung, Personen aus Risikogebieten
- Einhaltung der Hygiene-Standards für Desinfektion und Handwaschung gemäß der Empfehlungen des RKI
- keine Veranstaltungen jeglicher Art, Führungen oder museumspädagogische Angebote
- keine Herausgabe von Leseexemplaren, Handouts etc.
- das Museumscafé bleibt geschlossen, Verkauf von Kaltgetränken ausschließlich für den Verzehr außer Haus
- für den Museumsshop gelten die Regeln für den Einzelhandel, Anfassen von Produkten nur bei Kaufabsicht
- Garderobenabgabe nicht möglich

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung bei der Umsetzung!
Ihr Team des Hans Körnig Museums



SONDERAUSSTELLUNG: 30 Jahre Mauerfall

In der aktuellen Sonderausstellung präsentiert das Hans Körnig Museum eine Auswahl an Aquatinta-Radierungen zum Jahrestag des Falls der Berliner Mauer, in denen sich Hans Körnig intensiv mit der Lebenssituation und der Absurdität eines getrennten Berlins auseinandergesetzt hat.


Das Hans Körnig Museum feiert stellvertretend für Hans Körnig die Befreiung und Wiedervereinigung des ehemals Getrennten und wir erinnern an all jene, die durch Grenzen von ihrem Geliebten getrennt sind.
Für Hans Körnig, stellte wie für so viele, die Trennung Deutschlands eine Zäsur im seinem Leben dar und veränderte seine Lebens- und Schaffensumstände deutlich.

Er war 1961 einer Einladung in den Westen gefolgt, welche ihn zu einer Auslandsreise in die Niederlande und Belgien führen sollte und stand plötzlich vor der Entscheidung, über die neue Berliner Mauer zurückzukehren oder im Westen zu bleiben. 
Er entschied sich, vor allem seiner Familie wegen, für den Verbleib und verlor dennoch seine Heimat nie aus dem Blick.

Zeitlebens wünschte er sich eine Wiedervereinigung Deutschlands und die Öffnung der Grenzen. Die ausgestellten Arbeiten zeigen den unverschämten Blick auf ein geteiltes Berlin, auf eine Stadt geprägt durch ein Grenzbefestigungssystem, das Familien, eins Stadt und ein ganzes Land in zwei Teile zerschnitt. Mehr als 28 Jahre teilte diese 170km lange innerdeutsche Grenze Ost- und Westdeutschland.

Am 9. November 1989 wurde im Zuge des politischen Wechsels, der u.a. aus den wachsenden Druck der freiheitsfordernden Bevölkerung resultiert, die mauer geöffnet.


Zu sehen ist u.a. „Blick über die Mauer“, 1966 ©Hans Körnig Museum, eine bittere Darstellung der kargen Realität entlang der innerdeutschen Grenze.
Von dem düsteren Vorurteil bis zur dunklen Realität zeigen wir eine zeitgeschichtliche Beschreibung in Bildern von Hans Körnig.